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Wurstsorten mit Bildern - Bratwurst, Salami und Schinken erkennen

Manja Bartsch

Manja Bartsch

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25. April 2026

Vielfalt an Wurstsorten mit Bildern: Aufgeschnittene Mortadella, Leberwurst, Salami und mehr.
Auf einer Wurstplatte sieht vieles ähnlich aus, schmeckt aber längst nicht gleich. Wer Wurstsorten mit Bildern vergleichen möchte, braucht deshalb vor allem klare Unterschiede bei Herstellung, Konsistenz, Würzung und Verwendung. Ich zeige die wichtigsten deutschen Klassiker von Bratwurst bis Schinken und gebe praktische Hinweise für Einkauf, Zubereitung und ein gelungenes Buffet.

Die wichtigsten Wurstgruppen schnell eingeordnet

  • Brühwurst wie Wiener, Bockwurst und Fleischwurst wird erhitzt und bleibt meist saftig und fein.
  • Kochwurst umfasst unter anderem Leberwurst, Blutwurst und Sülzwurst.
  • Rohwurst wie Salami, Teewurst und Mettwurst wird durch Reifen, Trocknen oder Räuchern haltbar gemacht.
  • Bratwurst gibt es frisch, grob, fein oder bereits gebrüht für Grill und Pfanne.
  • Schinken wird entweder gekocht oder als Rohschinken gepökelt, getrocknet und oft geräuchert.

Vielfalt an Wurstsorten mit Bildern: Auf einem Silbertablett liegen verschiedene Aufschnitte, Käse, Trauben und Zitronenspalten.

Die wichtigsten Wurstsorten im Überblick

In Deutschland werden Wurstwaren meist nach ihrer Herstellung in Brühwurst, Kochwurst und Rohwurst eingeteilt. Diese Einteilung hilft mehr als die reine Optik, denn eine helle, glatte Wurst kann ganz anders hergestellt sein als eine ähnlich aussehende Sorte.

Wurstgruppe Typische Sorten Geschmack und Konsistenz Typische Verwendung
Brühwurst Wiener, Bockwurst, Fleischwurst, Weißwurst Fein, saftig, mild bis würzig Warm, als Aufschnitt oder im Salat
Kochwurst Leberwurst, Blutwurst, Sülzwurst Streichfähig, schnittfest oder gelierend Brotzeit, Schlachtplatte, deftige Gerichte
Rohwurst Salami, Mettwurst, Teewurst, Landjäger Kräftig, gereift, weich bis fest Kalte Platte, Brot, Snack
Bratwurst Thüringer, Nürnberger, fränkische Bratwurst Grob oder fein, würzig, saftig Grill, Pfanne, Imbiss

Die Grenzen sind nicht immer so sauber, wie es eine Tabelle vermuten lässt. Eine Bratwurst kann beispielsweise frisch oder gebrüht verkauft werden. Entscheidend sind daher auch die Angaben des Herstellers und die regionale Bezeichnung.

Bratwurst und Grillwürste für Pfanne und Rost

Die Bratwurst gehört für mich zu den vielseitigsten deutschen Wurstsorten. Sie kann fein gekuttert, grob zerkleinert, frisch oder vorgebrüht sein. Beim Einkauf prüfe ich zuerst, ob sie roh oder gebrüht ist, denn eine frische Bratwurst braucht deutlich mehr Zeit und muss vollständig durchgaren.

Thüringer Rostbratwurst

Die Thüringer Rostbratwurst ist meist grob strukturiert und kräftig mit Majoran gewürzt. Auf dem Grill bekommt sie eine aromatische Kruste, während das Innere saftig bleibt. Ich serviere sie am liebsten mit Senf und Brot, nicht mit einer komplizierten Beilage, die ihren Eigengeschmack überdeckt.

Nürnberger Rostbratwurst

Die kleinen Nürnberger Würstchen sind fein gewürzt und werden traditionell in mehreren Stück gegessen. Ihre geringe Größe macht sie praktisch für Buffets und gemischte Grillplatten. Durch die kurze Garzeit können sie allerdings schnell trocken werden, wenn die Hitze zu stark ist.

Grobe und feine Bratwurst

Bei der groben Bratwurst bleiben Fleisch- und Fettpartikel deutlich erkennbar. Sie wirkt herzhafter und rustikaler. Feine Bratwurst ist homogener, milder im Mundgefühl und passt oft besser zu Kindern oder Gästen, die keine grobe Struktur mögen.

Eine Currywurst ist übrigens keine eigene Herstellungsgruppe, sondern ein Gericht aus meist gebratener oder frittierter Brühwurst mit Currysauce. Für ein Grillbuffet plane ich lieber mehrere Wursttypen ein und reiche die Sauce separat, damit jeder Gast selbst entscheiden kann.

Brühwurst zeigt sich besonders vielseitig

Brühwürste werden aus fein zerkleinertem Brät hergestellt und durch Hitze stabilisiert. Dadurch erhalten sie ihre typische gleichmäßige, saftige Struktur. Je nach Rezeptur, Kaliber und Würzung können sie mild, rauchig, knoblauchbetont oder kräftig pfeffrig schmecken.

Wiener und Bockwurst

Wiener Würstchen sind dünn, zart und leicht rauchig. Bockwurst ist meist etwas kräftiger und dicker. Beide Sorten werden nur in heißem Wasser erwärmt, nicht sprudelnd gekocht, weil die Haut sonst leicht platzt und Geschmack verloren geht.

Fleischwurst und Lyoner

Fleischwurst und Lyoner gehören zu den klassischen Aufschnittwürsten. Sie schmecken kalt auf Brot, als Wurstsalat oder in dicken Scheiben aus der Pfanne. Ich achte auf eine elastische, saftige Scheibe ohne schmierig wirkende Oberfläche, denn das ist ein gutes erstes Zeichen für eine ordentliche Lagerung.

Weißwurst

Die bayerische Weißwurst wird traditionell mit Petersilie und typischen Gewürzen zubereitet. Sie wird im heißen, nicht kochenden Wasser erwärmt und meist mit süßem Senf und Brezel serviert. Frische Weißwurst ist empfindlicher als viele geräucherte oder schnittfeste Sorten und gehört deshalb rasch in den Kühlschrank.

Kochwurst mit kräftigem Charakter

Kochwürste werden aus gekochten Zutaten hergestellt. Dazu zählen je nach Sorte Fleisch, Leber, Blut, Schwarten oder Brühe. Das Ergebnis reicht von cremig streichfähig bis fest und schnittfähig. Gerade bei diesen Sorten lohnt sich ein Blick auf das Bild allein nicht, weil die Textur den größten Unterschied macht.

Leberwurst

Leberwurst gibt es fein, grob, im Glas, im Darm oder als schnittfeste Variante. Feine Leberwurst lässt sich leicht verstreichen und schmeckt häufig mild-würzig. Grobe Leberwurst enthält sichtbare Einlagen und wirkt rustikaler. Ich kombiniere sie gern mit sauren Gurken, Zwiebeln oder kräftigem Bauernbrot, damit die Cremigkeit einen frischen Gegenspieler bekommt.

Blutwurst und Rotwurst

Blutwurst wird regional auch Rotwurst genannt und kann Speckstücke, Zwiebeln oder Gewürze enthalten. Sie wird kalt aufgeschnitten, gebraten oder als Bestandteil einer Schlachtplatte serviert. Im Rheinland kennt man sie beispielsweise aus Gerichten mit Kartoffeln und Apfel, während andere Regionen sie lieber warm mit Sauerkraut essen.

Sülzwurst und Presssack

Sülzwurst und Presssack erkennt man an der festen, oft leicht durchscheinenden Gelee-Struktur. Die Einlagen können aus Fleisch, Gemüse oder Zunge bestehen. Diese Sorten passen besonders gut auf eine kalte Brotzeitplatte, wenn daneben säuerliche Beilagen wie Gurken oder Essiggemüse liegen.

Rohwurst von Salami bis Mettwurst

Rohwurst wird nicht durch Kochen haltbar gemacht. Sie reift, trocknet oder räuchert und entwickelt dabei ein intensiveres Aroma. Bei schnittfesten Sorten wie Salami ist die Reifezeit besonders wichtig, während streichfähige Rohwurst wie Teewurst weich bleibt.

Salami und Cervelat

Salami ist fest, würzig und je nach Reifegrad eher mild oder sehr aromatisch. Cervelat liegt meist ebenfalls im Bereich der schnittfesten Rohwurst und hat eine kompakte, saftige Struktur. Für eine abwechslungsreiche Platte kombiniere ich eine milde Salami mit einer stärker gereiften Sorte, statt nur verschiedene Würste mit ähnlichem Geschmack anzubieten.

Mettwurst und Teewurst

Mettwurst kann streichfähig oder schnittfest sein. Teewurst ist meist weich, fein und rauchig, während grobe Mettwurst sichtbare Fleisch- und Fettstücke enthält. Die Bezeichnung allein reicht nicht immer für eine genaue Einschätzung, deshalb sollte man auf Konsistenz, Reifegrad und Kühlhinweise achten.

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Landjäger und Ahle Wurst

Landjäger sind flache, schnittfeste Würste, die sich gut als Snack unterwegs eignen. Die nordhessische Ahle Wurst wird traditionell lange gereift und schmeckt entsprechend kräftig. Beide Sorten brauchen keine aufwendige Zubereitung, profitieren aber von gutem Brot und einem nicht zu dominanten Käse.

Schinken und Aufschnitt richtig unterscheiden

Bei Schinken ist die wichtigste Frage, ob es sich um Kochschinken oder Rohschinken handelt. Kochschinken ist saftig, mild und zart. Rohschinken wird gepökelt, getrocknet und manchmal geräuchert, wodurch er fester und aromatischer wird.

Sorte Merkmale Passt besonders gut zu
Kochschinken Hellrosa, saftig, mild Brot, Spargel, Salate, Sandwiches
Schwarzwälder Schinken Kräftig geräuchert, würzig, fest Bauernbrot, Käse, Vesperplatte
Parmaschinken Zart, mild-würzig, luftgetrocknet Melone, Antipasti, Ciabatta
Schinkenspeck Deutlich fetter und kräftiger Bratkartoffeln, Eintöpfe, herzhafte Küche

Schinken sollte dünn, aber nicht durchsichtig geschnitten werden. Bei Rohschinken entscheidet die Schnittstärke stark über den Eindruck: Zu dicke Scheiben wirken schnell zäh, hauchdünne Scheiben verlieren dagegen ihre angenehme Struktur.

Welche Sorte passt zu welchem Anlass

Für eine Brotzeit wähle ich eine Mischung aus einer milden, einer kräftigen und einer streichfähigen Sorte. So entstehen unterschiedliche Geschmackseindrücke, ohne dass die Platte überladen wirkt. Für einen Grillabend sind zwei Bratwurstvarianten plus eine zusätzliche Spezialität meist sinnvoller als sechs ähnliche Würste.

Anlass Gute Auswahl Praktischer Hinweis
Frühstück oder Abendbrot Leberwurst, Kochschinken, Fleischwurst, milde Salami Mit Brot, Gurken und mildem Senf ergänzen
Grillabend Thüringer, Nürnberger, grobe Bratwurst Rohe Würste langsam und vollständig durchgaren
Kalte Feier Kochschinken, Mettwurst, Salami, Sülzwurst Sorten mit unterschiedlicher Farbe und Struktur wählen
Rustikales Buffet Blutwurst, Presssack, Schinkenspeck, Ahle Wurst Säuerliche Beilagen und kräftiges Brot bereitstellen

Für eine gemischte kalte Platte als Hauptbestandteil rechne ich grob mit 80 bis 120 Gramm Wurst und Schinken pro erwachsener Person. Gibt es zusätzlich Käse, Salate, warme Speisen und Brot, reicht meist die untere Grenze. Bei einem reinen Grillbuffet kalkuliere ich eher mit 150 bis 200 Gramm Fleisch und Wurst pro Person, abhängig von Beilagen und Zielgruppe.

Wurst richtig einkaufen, lagern und zubereiten

Frische Wurstwaren gehören nach dem Einkauf direkt in den Kühlschrank. Für leicht verderbliche Produkte sind 2 bis 4 °C günstig, die Kühlschranktemperatur sollte höchstens 7 °C betragen. Geöffnete Ware bewahre ich abgedeckt auf und beachte immer das Verbrauchsdatum sowie die Hinweise des Metzgers oder der Verpackung.

Rohwurst, Kochwurst und Brühwurst dürfen nicht automatisch gleich behandelt werden. Eine frische Bratwurst muss vollständig durchgegart werden, während Wiener oder Bockwurst normalerweise nur erwärmt werden. Bei rohen Produkten verwende ich getrennte Bretter und Messer und wasche mir nach dem Kontakt gründlich die Hände.

Ein häufiger Fehler ist zu starke Hitze. Platzt die Wurst auf dem Grill, tritt Saft aus und die Oberfläche wird trocken. Ich grille lieber bei mittlerer Temperatur und lasse der Wurst etwas Zeit, bis sie außen gebräunt und innen vollständig heiß ist.

Auch die Farbe ist kein zuverlässiger Qualitätsbeweis. Eine besonders kräftige Räucherfarbe sagt wenig über Geschmack oder Handwerk aus. Entscheidend sind für mich saubere Zutatenangaben, passende Konsistenz, frischer Geruch und eine lückenlose Kühlung.

Das Bild hilft bei der Auswahl, die Herstellung entscheidet

Fotos machen Wurstsorten schnell vergleichbar, doch sie zeigen nur Oberfläche, Farbe und Form. Erst die Einteilung in Brühwurst, Kochwurst, Rohwurst und Schinken erklärt, warum sich zwei äußerlich ähnliche Produkte beim Schneiden und Essen so stark unterscheiden.

Wer eine Platte zusammenstellt, fährt mit Kontrasten am besten. Eine cremige Leberwurst, eine feste Salami, ein milder Kochschinken und eine würzige Bratwurst ergeben mehr Abwechslung als viele Varianten aus derselben Gruppe. Genau diese Mischung macht aus einer Ansammlung von Wurst eine gut durchdachte Auswahl.

Häufig gestellte Fragen

Brühwurst wird aus fein zerkleinertem Brät hergestellt und durch Hitze stabilisiert. Kochwurst besteht aus gekochten Zutaten und reicht von streichfähig bis schnittfest. Rohwurst wird durch Reifen, Trocknen oder Räuchern haltbar gemacht und schmeckt meist kräftiger.

Die Herstellerangabe zeigt, ob eine Bratwurst roh oder bereits gebrüht ist. Frische Bratwurst muss vollständig durchgaren und braucht mehr Zeit, während gebrühte Ware für Grill oder Pfanne nur noch erhitzt werden muss.

Für eine gemischte kalte Platte reichen etwa 80 bis 120 Gramm Wurst und Schinken pro erwachsener Person. Wenn zusätzlich Käse, Salate, Brot und warme Speisen angeboten werden, genügt meist die untere Grenze.

Frische Wurst gehört direkt in den Kühlschrank. Für leicht verderbliche Produkte sind 2 bis 4 °C günstig, die Kühlschranktemperatur sollte höchstens 7 °C betragen. Rohe Produkte müssen vollständig durchgegart werden; für sie sollten getrennte Bretter und Messer verwendet werden.
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Autor Manja Bartsch
Manja Bartsch
Mein Name ist Manja Bartsch und seit 12 Jahren tauche ich tief in die Welt des Fleischgenusses ein. Von der perfekten Wurst bis hin zu durchdachten Catering-Konzepten – ich liebe es, die Vielfalt und die Qualität von Fleischprodukten auf partyservice-dick.de zum Leben zu erwecken. Meine Leidenschaft begann mit dem Wunsch, die oft komplexen Themen rund um Fleisch und seine Zubereitung für jeden verständlich zu machen. Ich lege großen Wert darauf, fundierte Informationen zu recherchieren, verschiedene Perspektiven zu beleuchten und die neuesten Trends im Blick zu behalten, damit Sie stets nützliche und nachvollziehbare Einblicke erhalten. Es ist mir wichtig, dass die Inhalte, die ich für Sie aufbereite, nicht nur informativ, sondern auch authentisch und leicht zugänglich sind.
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